Informationen zur Ausbildung

Die Ausbildung findet nach den bundes- und landesrechtlichen Vorschriften statt. Grundlage sind das Gesetz über den Beruf der Ergotherapeutin und des Ergotherapeuten (ErgThG) nach Art. 8 des Gesetzes vom 16. Juni 1998 sowie die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Ergotherapeuten (ErgThAPrV) vom 2. August 1999. In Bayern gelten zudem die schulrechtlichen Vorschriften, insbesondere die Berufsfachschulordnung für nichtärztliche Heilberufe (BFSO HeilB) vom 18. Januar 1993, in der jeweils neuesten geltenden Fassung.

Die Bezeichnung „Ergotherapeut(in)“ ist gesetzlich geschützt und die Tätigkeit an eine staatliche Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung gebunden.

Unterrichtsbeginn ist jeweils zu Beginn des neuen bayerischen Schuljahres mit 24 Auszubildenden.

Sind die dreijährige Ausbildung und die staatliche Prüfung mit Erfolg abgeschlossen, wird die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung Ergotherapeut/Ergotherapeutin erteilt.

Für den Ablauf der Studienrichtung siehe www.dhbw-heidenheim.de.
Ab dem 2. Ausbildungsjahr greifen Berufsfachschul- und Hochschulausbildung für diese Auszubildende ineinander.

Unser Leitbild

Es ist uns wichtig, unserer Aufgabe als Berufsfachschule nachzukommen, unseren Schülerinnen/Schülern die grundlegenden Inhalte und Basiskompetenzen des komplexen Berufsbildes „Ergotherapie“ zu vermitteln.

Unsere Schüler werden über Personal Adviser (hauptamtl. Lehrer/-innen) und Portfoliogestaltung durch die Schulzeit begleitet.

Neben der Unterweisung in notwendigen theoretischen Kenntnissen liegt unser Schwerpunkt in der fachpraktischen Ausbildung. Hierbei richtet sich unser Augenmerk auf die Verknüpfung von Unterrichtsinhalten mit den jeweiligen geforderten Inhalten der Ausbildung an unseren Praktikumstellen.

Bei der Umsetzung des in Bayern verbindlichen Lehrplans für die Berufsfachschulen für Ergotherapie achten wir stets auf berufspolitische Aktualität.

Die Vermittlung des theoretischen Unterrichtsstoffes erfolgt neben den 6 hauptamtlichen Lehr-Ergotherapeuten/-innen durch verschiedene Dozenten/-innen aus den medizinischen und nichtmedizinischen Fachgebieten, wie z.B. in den Fächern Anatomie, Biologie, Arzneimittellehre, Pädagogik, Psychologie, Medizinsoziologie, etc..

Zu unseren Unterrichtsformen gehören unter anderem Selbsterfahrungen, Reflexionen, Partnerübungen, Gruppen- und Projektarbeiten im Klassenverband, bevor die Schüler/-innen den therapeutischen Transfer im Rahmen der praktischen Ausbildung im zweiten Ausbildungsjahr durchführen.

Bei Ihrer Betreuung in der praktischen Ausbildung durch die Lehrtherapeuten/-innen unserer Berufsfachschule ist uns ein mehrmaliger persönlicher Kontakt und Austausch auf fachlicher Ebene mit den anleitenden Ergotherapeuten/-innen vor Ort wichtig. Alle Praxisanleiter/-innen weisen mehrjährige Berufserfahrung auf.

Die fachpraktische Ausbildung kann unter anderem in folgenden Einrichtungen durchgeführt werden:

Näheres dazu kann der Stundentafel entnommen werden.