Hirntumore

Unsere Klinik für Neurochirurgie bietet das gesamte Spektrum der operativen Behandlung der Hirntumoren im Kindes- und Erwachsenenalter an.
Das Ziel einer Tumoroperation ist, das Tumorgewebe möglichst vollständig zu entfernen und dabei die Funktion der einzelnen Hirnareale nicht zu beeinträchtigen. Dazu werden moderne Techniken der intraoperativen Bildgebung mittels Kernspintomographie, Ultraschall und des intraoperativen Monitoring (Funktionsüberwachung mittels Elektroden oder Sonden) eingesetzt. Somit kann der Tumor besser in seiner Größe identifiziert und anschließend reseziert werden, ohne neue neurologische Einschränkung zu verursachen. Neuronavigation ermöglicht dabei die einfachere Orientierung und Planung einer Operation.
Durch eine enge interdisziplinäre Kooperation wird innerhalb unserer Klinik im Rahmen von Konferenzen mit Ärzten  unterschiedlicher Fachrichtungen (Tumorbord) die komplexe Behandlung und Nachsorge gewährleistet.
Zu den häufigsten behandelten Tumorarten gehören Hirnmetastasen, Meningeome (Tumoren der Hirnhäute) und Gliome (hirneigene Tumore).
Ein Hirntumor kann sich entweder durch eine Funktionsstörung der einzelnen Hirnarealen (Herdsymptom), wie zum Beispiel ein Lähmung (Kraftminderung), Sehstörungen oder durch die Zeichen der Drucksteigerung im inneren des Schädels äußern. Letztere sind mit Übelkeit, Kopfschmerzen oder mit Erbrechen, ohne Zusammenhang mit einer Nahrungsaufnahme, verbunden. Darüber hinaus ist es möglich, dass lokal oder generalisiert durch die Irritation der Hirnoberfläche Krampfanfälle entstehen. Die neuroradiologische Abklärung beim Verdacht auf einen Hirntumor erfolgt durch die Anfertigung einer Kernspintomographie. In der Akutphase kann differentialdiagnostisch eine Computertomographie notwendig sein.