Meningeome

 

Meningeome sind in der Regel gutartige Hirntumoren, die sehr langsam aus Zellen der Hirnhaut wachsen und das Hirngewebe verdrängen. Dadurch werden, je nach ihrer Lage, verschiedene neurologische Störungen wie eine Halbseitenlähmung oder Gefühlsstörungen verursacht. In den meisten Fällen lässt sich operativ die Grenze zwischen Hirnoberfläche und einem Meningeom sehr gut trennen und eine Verbindung zur harten Hirnhaut finden. Deshalb wird eine komplette Entfernung des Tumors angestrebt. Eine zusätzliche Behandlung ist danach in der Regel nicht mehr erforderlich. Falls aufgrund der Lage des Tumors keine komplette Resektion möglich ist, werden regelmäßige Kontrollen oder bei nachgewiesenem Größenwachstum eine Nachbestrahlung notwendig.

Kernspintomographie eines Meningeoms (Pfeil) der linken Schläfenregion mit begleitendem Hirnödem und Verdrängung des Hirns nach rechts.
Computertomographie nach der Operation mit Nachweis der Entfernung des Meningeoms. Restliches Hirnödem (Pfeil).