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Neurofibromatose

Unter dem Begriff der Neurofibromatose wird eine Gruppe von Erbkrankheiten subsummiert, die üblicherweise autosomal-dominant vererbt werden und Tumore verschiedener Nerven verursachen.

Um den besonderen, häufig verschiedene medizinische Fachgebiete betreffenden Problemen von Patienten mit Neurofibromatose  (Neurofibromatose Typ 1, Neurofibromatose Typ 2, Schwannomatose, Legius-Syndrom) gerecht zu werden, wurde an der Universität Ulm bereits 1997 eine interdisziplinäre Neurofibromatose-Ambulanz eingerichtet.

Die Neurofibromatose-Ambulanz vereinigt alle verschiedenen, für die Diagnostik und Therapie der Neurofibromatose notwendigen medizinischen Fachdisziplinen zu einer festen Zeit unter einem Dach. Die Patienten können somit an einem Tag von allen erforderlichen Ärzten gesehen, untersucht und beraten werden. Diese Einrichtung ist einzigartig in Süddeutschland und erlaubt diagnostische und therapeutische Maßnahmen der einzelnen Fachabteilungen unmittelbar miteinander zu koordinieren.

Beteiligte Kliniken und Abteilungen des Universitätsklinikums Ulm:

  • Neurologische Klinik
  • Neurochirurgische Klinik
  • Dermatologische Klinik
  • Kinderklinik - Sozialpädiatrisches Zentrum
  • Humangenetik - Genetische Beratung

Die beteiligten Ärzte haben sich in den meisten Fällen aufgrund ihrer Forschungstätigkeit auf Veränderungen im Rahmen von NF1 oder NF2 spezialisiert und besuchen regelmäßig internationale Kongresse oder sind an nationalen Arbeitsgruppen zu den Erkrankungen NF1 und NF2 beteiligt.

 

Neurofibromatose-Sprechstunde:

Neurologische Ambulanz am RKU   
Oberer Eselsberg 45
89081 Ulm

Telefon:  +49 731 500-63011
Telefax: +49 731 500-63012

 

Sprechstundentermine: 

jeden ersten Mittwoch im Monat von 8.00  – 13.00 Uhr

Ihre Ansprechpartnerin bei neurochirurgischen Fragen:

OÄ Dr. med. Ute Bäzner
Telefon: +49 8221 96-2234
Telefax: +49 8221 96-2294