Schädel-Hirn-Trauma

In den letzten Jahrzehnten konnten weitreichende Erkenntnisse auf dem Gebiet des Schädel-Hirn-Traumas erzielt werden. Unterscheidungen in ein primäres Schädel-Hirn-Trauma, welches die Folge der direkten Krafteinwirkung auf den Kopf mit Platzwunden, Frakturen und Hirnquetschungen darstellt, und ein sekundäres Schädel-Hirn-Trauma mit nachfolgendem zellulären Vorgängen mit Hirnschwellung und Hirnzelluntergang ist Schwerpunkt experimenteller Forschung unserer Arbeitsgruppe. Die gestörte Kommunikation zwischen den Stützzellen des Hirns (Glia) und der Hirnzellen selbst ist in unserem Interesse.
Unsere Forschungsansätze bearbeiten wir in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neurobiologie der Universität Ulm (Leiter: Prof. Dr. Harald Wolf).

Klinisch steht die Verbesserung der präventiven Ansätze zur Vermeidung eines Schädel-Hirn-Trauma im Kindesalter im Vordergrund. Hierfür werden epidermiologische Beobachtungen interdisziplinär mit der Klinik für Kinderheilkunde, Sektion Kincerchirurgie, Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie gemeinsam unternommen. Daneben werden morphologisch-klinische Untersuchungen beim schweren Schädel-Hirn-Trauma mit Verletzungen des Hirnstamms betrieben
(Leiter: Prof. Dr. Dieter Woischnek, Klinikum Landshut).

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. med. Th. Kapapa