Subarachnoidalblutung

Eine spontane Subarachnoidalblutung ist eine lebensgefährliche Blutung aus einem Gefäß der Schädelbasis. In bis zu 85% der Fälle liegt ein rupturiertes Aneurysma als Ursache vor.
Nachfolgend kommt es zumeist im Zeitraum von 3 bis 21 Tagen nach der Blutung zu einer Verengung der Hirngefäße (Vasospasmus). Die genaue Ursache hierfür ist weiterhin unklar. Neben einer weiteren Blutung stellt der sogenannte Vasospasmus eine der lebensgefährlichen Komplikationen im Behandlungsverlauf dar.

Der molekular-genetische und zellulär-biochemische HIntergrund ist Ziel unserer Forschung über den Vasospasmus. Hier ist es das Ziel eine inflamatorisch-immunologische Komponente klar darzustellen und Möglichkeiten der Intervention zu entdecken.  mRNA und DNA basierte Kommunikationswege werden benso untersucht wie die Zellkommunikation mittels Zytokinen und Proteasen. Diese Ansätze untersuchen wir interdisziplinär mit der Sektion "experimentelle Anästhesie und Klinik für Neurologie".

Kognition ist eine der wertvollsten Funktionen des Hirns. Diese ist oft nach einer Subarachnoidalblutung gestört und verhinert die reibungslose Wiedereingliederung ins alltägliche Leben. Wir widmen uns der Ursache dieser Kognitionsstörungen und der genauen Charakterisierung.

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. med. Th. Kapapa
Prof. Dr. med. R. König