Stationäre Gerontopsychiatrie

Ansprechpartner
Chefarzt: Univ.-Prof. Dr. Dipl.-Phys. Matthias W. Riepe
Oberärztin: Dr. Britta Walther (Station 45.1)
Oberärztin: Dr. Regina Schreiner (Stationen 45.2 und 51.1)

Auf den Stationen der Gerontopsychiatrie (45.1, 45.2 und 51.1) werden sämtliche neuropsychiatrischen Erkrankungen des höheren Lebensalters behandelt. Häufige Erkrankungen sind Demenzerkrankungen (z.B. M. Alzheimer, M. Parkinson), depressive Störungen (z.B. uni- und bipolare Depressionen), Folgezustände psychischer Erkrankungen des jüngeren Erwachsenenalters (z.B. Schizophrenien) und metabolische Erkrankungen.

Die Symptome dieser Erkrankungen erfordern es z. T., dass die Behandlung in beschützenden Bereichen beginnen muss. Dies ist vor allem auch zum Schutz des Patienten selbst erforderlich, z.B. bei Suizidalität. Stets ist es das Bestreben in der Abteilung, die Zeit der beschützenden Station und die damit verbundene Einschränkung der Autonomie so kurz wie möglich zu halten.

Grundlage jeder stationären Behandlung ist die medikamentöse Therapie. Darüber hinaus wird auf sämtlichen Stationen großer Wert auf eine Behandlung im multiprofessionellen Team (aktivierende Pflege, Ergotherapie, Physiotherapie, Neuropsychologie und Psychologie, sozialpädagogische Unterstützung) gelegt und, so weit möglich, die Nutzung auch technischer Hilfsmittel. Im Rahmen der stationären Behandlung ist es uns auch möglich, ggf. nuklearmedizinische Untersuchungen durchzuführen.

Das Ziel der gerontopsychiatrischen Behandlung ist es, durch medizinische, psychologische und soziale Betreuung so lange wie möglich die Leistungsfähigkeit in gewohntem Umfang und eine möglichst autonome Gestaltung des Alltags, möglichst mit Rückkehr in das vormalige Lebensumfeld aufrechtzuerhalten. Teilweise müssen hierzu zusätzliche ambulante Hilfen organisiert werden, wobei der Sozialdienst der Klinik den Patienten und seine Angehörigen ebenso unterstützt, wie z.B. bei dem Aufbau alternativer Wohnstrukturen bei fortgeschrittenen Erkrankungen.

Einrichtung der Station: Ein-, Zwei- und Dreibettzimmer, überwiegend mit Nasszelle, teils mit behindertengerechtem Bad und WC. Speisezimmer und Aufenthaltsbereiche. In den Aufenthaltsbereichen besteht die Möglichkeit, Sportgeräte zu nutzen und den Umgang mit Spielekonsolen und elektronischen Kommunikationssystemen (Computer, Handy) einzuüben.

Besuchszeiten: Täglich von 10.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 19.00 Uhr und nach Vereinbarung.