FIPS

Beratung für Familien mit einem psychisch belasteten Elternteil

Wenn die Mutter oder der Vater psychisch belastet ist, …
… dann sind alle in der Familie von dieser Belastung betroffen.
… wird mit den Kindern oft nicht über die Erkrankung gesprochen.
… weiß keiner so richtig, wo man Unterstützung bekommen kann und dass es überhaupt Hilfe gibt.
… fühlen sich fast alle irgendwie schuldig, auch die Kinder.
… machen sich die Eltern Sorgen, dass die Kinder zu sehr belastet werden.
… kommt es ohne Hilfe von außen oft zu weiteren Krisen.

Wie geht es dann den Kindern?
Darf ich über diese Krankheit sprechen?
Mit wem kann ich über die Krankheit sprechen?
Wieso ist meine Mama oder mein Papa so?
Geht das wieder weg?
Kommt das wieder?
Kann ich Freunde mitbringen?
Wer darf das erfahren, wer darf davon nichts erfahren?
Wo gehe ich hin, wenn meine Mama oder mein Papa ins Krankenhaus muss?
Wer ist für mich da, wenn meine Mama oder mein Papa krank ist?
Darf ich meine Mama oder meinen Papa alleine lassen, wenn es ihr/ihm so schlecht geht?

Wie geht es den belasteten Eltern?
Sie fühlen sich schuldig.
Sie glauben oft, sie sind eine Zumutung für ihre Familie.
Sie befürchten, ihren Kindern in ihrer Entwicklung zu schaden.
Durch ihre Belastung können sie manchmal die Bedürfnisse der Kinder nicht erkennen.
Sie haben Angst davor, ihre Kinder wegen ihrer Erkrankung zu verlieren.
Sie schämen sich für ihre Erkrankung.
Sie verstehen manchmal selbst nicht, was mit ihnen geschieht.

Welche Hilfen bietet FIPS an?

Gespräche für Familien, in denen ein Elternteil psychisch belastet ist und minderjährige Kinder leben.
Beratung, Vermittlung und Begleitung.
Systemische Familientherapie.

Die Gespräche können zu Hause, auf der Station oder im Büro von FIPS stattfinden.

Die Beratung unterliegt der Schweigepflicht. Der betroffene Elternteil muss seine Chipkarte der Krankenversicherung einlesen lassen und mindestens ein Gespräch im Quartal mit einem Arzt der psychiatrischen Institutsambulanz führen.


Kontakt
Bezirkskrankenhaus Günzburg
Psychiatrische Institutsambulanz
Ludwig-Heilmeyer-Str. 2
89312 Günzburg


FIPS
Susanne Kilian
Diplom-Sozialpädagogin
Familientherapeutin
Haus 40, 1. Stock, Zimmer 208
Telefon: 08221 96-2874
E-Mail: Susanne.Kilian(at)bkh-guenzburg.de 

Hier können Sie sich auch alle Informationen als Flyer herunter laden.

Hier können Sie sich den Jahresbericht von FIPS von 2010/2011 herunterladen.

Hier können Sie sich den Jahresbericht von FIPS von 2009 herunterladen.

Projektbericht 2008 (pdf-Datei)

Projektbericht 2007 (pdf-Datei)

Projektbericht 2006/2007 (pdf-Datei)

Im Rahmen eines Modellprojektes am Bezirkskrankenhaus Günzburg werden auf der Allgemeinstation 42 zwei Betten für Mütter mit ihren Kindern im Rahmen einer gemeinsamen Mutter-Kind-Behandlung bei Interaktionsstörungen vorgehalten. Hierbei werden Kinder bis zwei Jahre mit ihren Müttern aufgenommen. Im Vordergrund stehen Mütter mit postpartalen psychischen Störungen, zumeist depressive und affektive Störungen.

Informationen dazu können hier als Flyer heruntergeladen werden.

Ein weiteres Angebot des Bezirkskrankenhauses Günzburg ist der klinikinterne Elternkurs des Sozialdienstes. Informationen dazu gibt es hier.