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Pflegemethoden
In den vergangenen Jahren wurden so genannte (alternative) Pflegemethoden (Aromapflege, Wickel und Auflagen, usw.) als besonders innovative Konzepte dargestellt. Dabei können diese z.T. auf lange Traditionen zurückgeführt werden. Neu und innovativ daran ist, dass "… diese Anwendungen in ein pflegetheoretisches Gesamtkonzept eingebettet werden. Dabei steht die ganzheitliche Betrachtungsweise des Patienten im Mittelpunkt" (Waldmann 2005). Als Ergänzung zur traditionellen Therapie und einer eher naturwissenschaftlich orientierten Medizin sollen diese Pflegemethoden dazu beitragen, das Wohlbefinden des kranken Menschen zu verbessern und Therapieziele schneller, aber auch effektiver, zu erreichen. Wichtig ist auch, dass die Anwendung dieser Methoden den Beziehungsaspekt zwischen Kranken und Pflegenden hervorhebt (Arets et al. 1999). Dabei scheint nur vordergründig ein zeitlicher Mehraufwand notwendig zu sein. Im BKH Günzburg haben wir uns schon seit vielen Jahren der Anwendung alternativer Pflegemethoden verschrieben. Dazu gehört u.a., dass wir für jede Methode eigene Pflegeexperten haben, die für Schulungen und als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen.
Eine Beschreibung der in der Psychiatrie angewandten Pflegemethoden finden Sie hier. 
Literatur:
Arets, J.; Obex, F.; Ortmans, L.; Wagner, F.: Professionelle Pflege – Fähigkeiten und Fertigkeiten. Huber Verlag (1999)
Waldmann, B.: Alternativen wagen. Pflegen ambulant 5 (2005)
© 2007 Bezirkskrankenhaus Günzburg
letzte Aktualisierung: 03.06.2009