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Aromapflege
In der Aromapflege kommt die Anwendung von ätherischen Ölen zum Einsatz, die zum Vorbeugen von Krankheiten, Unterstützung der medizinischen Behandlung und zur Steigerung des Wohlbefindens eingesetzt werden. Das Pflegepersonal kann hier dem Patienten verschiedene Anwendungsformen anbieten. Sie können in Form von Raumverdampfung, Inhalation, Wickel, Auflagen, Teil- und Vollbäder, Massagen sowie Einreibungen eingesetzt werden.
Einreibungen z. B. können ausgleichend, beruhigend, regulierend und harmonisierend wirken. Sie beeinflussen Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen, psychosomatische Beschwerden, Verdauungsstörungen, Schmerzzustände, Störungen im Wärmehaushalt und Durchblutungsstörungen günstig. Sie werden auch im Rahmen der Dekubitus-, Obstipations- und Pneumonieprophylaxe angewendet.
Was bedeutet dies für den Patienten:
Er fühlt sich als Mensch angenommen.
Er wird motiviert, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen.
Evtl. müssen weniger Medikamente verabreicht werden.
Es treten weniger Nebenwirkungen auf.
Der Patient kann Entscheidungen mit treffen (Auswahl der Öle usw.).
Was bedeutet dies für die Pflege:
Höhere Pflegequalität, dadurch höhere Berufszufriedenheit.
Mehr Motivation durch eigenverantwortliche Pflege.
Positive Rückmeldung von Patienten und Angehörigen.
© 2007 Bezirkskrankenhaus Günzburg
letzte Aktualisierung: 12.11.2007