Mobiles Krisenteam
Home Treatment
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie
und Psychosomatik
Bezirkskrankenhaus Günzburg
Haus 40
Ludwig-Heilmeyer-
Straße 2
89312 Günzburg
Telefon:
08221 / 96 - 2871
mobil:
0171 / 22 81 769
Fax:
08221 / 96 - 28165
Station 41 II Telefon:
08221 / 96 - 2417
Info zur Aufnahme 
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Mobiles Krisenteam
Home Treatment
Behandlungsgrundsätze und -ziele
Wesentliches Ziel der Behandlung ist es, die zugrunde
liegende Erkrankung zu heilen oder zu lindern, krankheitsbedingte
Einschränkungen zu verbessern und dem Patienten
zu helfen, trotz seiner krankheitsbedingten Einschränkungen
eine höchstmögliche Lebensqualität zu erhalten bzw. zu
erlangen.
Grundsätze unserer Arbeit:
- Die Patientin / der Patient steht stets im Mittelpunkt
des therapeutischen Planens und Handelns.
-
Die psychiatrische Betreuung findet in dem von Betroffenen
bevorzugten Umfeld statt, wobei die Angebote
der Klinik von den Patienten genutzt werden können.
- Bedarfe / Probleme der Betroffenen sollen möglichst
unverzüglich ziel- und lebensorientiert bearbeitet werden.
- Das Mobile Krisenteam arbeitet auf der Grundlage des
Prinzips multiprofessioneller Kooperation.
-
Je nach individueller Problematik der Betroffenen
kommen pharmako-, sozio- und psychotherapeutische
Ansätze zum Tragen.
-
Wir pflegen eine enge Zusammenarbeit mit den Angehörigen,
Betreuern, Hausärzten, Fachärzten für Psychiatrie
und Psychotherapie / Neurologie, Nervenärzten, komplementären
Diensten und Einrichtungen, der Psychiatrischen
Institutsambulanz und der Psychiatrischen Klinik.
-
Das Mobile Krisenteam bietet eine tragfähige Behandlungsalternative
zur Krankenhausaufnahme.
-
Das individualisierbare Behandlungsangebot orientiert
sich am Patienten mit dem Ziel einer hohen Zufriedenheit
der Patienten und Bezugspersonen.
- Die intrinsischen (persönlichen) und sozialen Ressourcen
der Betroffenen sollen besser erkannt und
nutzbar
gemacht werden.
- Bei Vermeidung der stationären Unterbringung können
auch Lebens- und Wohnsituation bestehen bleiben,
was zu einem Erhalt oder sogar einer Verbesserung der
Lebensqualität der Betroffenen führen kann.
- Stationäre Behandlungstage können reduziert und
Hospitalisierung vermieden werden durch Frühentlassungen
mit anschließender Nachbetreuung durch das
Mobile Krisenteam.
- Menschen mit akuten Krisen bei chronischen Erkrankungen
werden vorübergehend bei der (Re-) Integration
unterstützt.
- Die Betroffenen sollen in bestehende gemeindenahe
Komplementärdienste einbezogen werden, um die
Behandlungskontinuität zu sichern und Rückfälle zu
vermeiden.
- Die Stigmatisierung psychisch Kranker soll minimiert
werden.